Service & Beratung:
Optimale
Hörgeräte
Das gewählte Hörgerät wird in zweierlei Hinsicht auf seinen
Träger abgestimmt: Einerseits die anatomische Anpassung, bis das Gerät
am oder im Ohr perfekt sitzt. Andererseits die technische Einstellung,
für
die mit angepasstem Hörgerät Hörtests durchgeführt
werden. Es geht um Verständlichkeit und Verständigung, die auch
in einer Menschengruppe oder bei Nebengeräuschen optimal möglich
sein sollen. In der Eingewöhnungsphase an die neue Hörfähigkeit
erfolgen weitere Anpassungen, bis die angenehmste Einstellung gefunden
ist.
Verschiedene Systeme
Hörgeräte übernehmen Funktionen, die das menschliche Gehör
nicht mehr ausüben kann. Sie eröffnen die Chance, sich aktiv
im gesellschaftlichen Leben zu bewegen und Theater-, Konzert- oder Restaurantbesuche
unbeschwert zu planen. Mit den klobigen Hilfsmitteln von einst haben heutige
Hörgeräte
gar nichts mehr zu tun. Sie sind zu unauffälligen Miniaturen geworden,
die perfekte Klangqualität liefern und sogar Störgeräusche
unterdrücken können.
Drei verschiedene Systeme stehen zur Auswahl.
Ihr Einsatz hängt von der vorliegenden Hörschädigung, der
Anatomie des Ohres sowie dem subjektiven Empfinden des Trägers oder
der Trägerin ab.
Hinter-dem-Ohr-Geräte (HdO):
HdO-Geräte verbergen ihre Elektronik in einem
kleinen Gehäuse hinter der Ohrmuschel. Von dort führt ein Schallschlauch
zum Passstück ins Ohr.
Im-Ohr-Geräte (IdO):
IdO-Geräte bestehen aus einem einzigen Teil, der in den
Gehörgang eingepasst wird. Je nach Modell funktioniert das Gerät
vollautomatisch oder mit individueller Lautstärkenregelung.
Im-Kanalgeräte (CIC, Completely in the Canal):
CIC-Geräte sind winzig klein, werden tief im Gehörgang platziert
und bleiben deshalb praktisch unsichtbar für Aussenstehende. CIC-Geräte
sind vollautomatisch ohne Lautstärkenregler.


